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Heimatmissionstag

Was ist eine Gemeinde? Warum brauchen wir Gemeinden? Wozu dient eine Gemeindegründungsbewegung?
Solche brisanten Fragen beschäftigten uns, zusammen mit einigen evangelikalen Gemeinden, am 11. April im Rahmen des Heimatmissionstages, einer Veranstaltung der EVAK, in der Gemeinde Beheimgasse.

"Gemeinde ist für die Stadt da und nicht, um eine Gemeinde zu sein."

So lautete die simpel klingende aber sehr herausfordernde Feststellung des Hauptreferenten, Dr. Stephen Beck, Dozent für praktische Theologie an der freien theologischen Hochschule in Gießen.

Redeemer Plattform Aus seinen Erfahrungen von Gemeindegründungsbewegungen stellte uns der gebürtige Österreicher das Modell der sogenannten „Redeemer City to City“-Gemeindegründungsbewegung vor, deren Vision es ist, in den Großstädten der Welt so viele Gemeinden wie möglich zu gründen. Dabei steht vor allem der ökumenische Gedanke im Vordergrund: „Wenn es zu einer intensiven Gemeindegründungsbewegung kommt, passiert dies nie nur in einer Konfession“. Ebenso wichtig ist das Berücksichtigen der verschiedenen Kulturen: „Es gibt nicht DAS Modell für eine Gemeindegründungsbewegung, jede Stadt ist anders und bedarf einer 'Kontextualisierung'“.

Eine starke Theologie Als Voraussetzung gilt für Dr. Beck eine stabile und tiefgehende Theologie. Sie schafft die starke Identität, die wir benötigen, um uns Menschen, Konfessionen und Gesellschaften ohne Ängsten zuwenden zu können.

Wie geht es weiter? Insgesamt war es ein gut investierter Samstag für alle, die dabei waren, weil wir mit viel Ermutigung und neuen Wünschen wieder zurück in die Gemeinde- und Bundesarbeit gehen konnten.
Wie es weiter geht, wird sich zeigen! Das Motto scheint sich jedoch mehr und mehr herauszukristallisieren: „Gott hat etwas vor mit Österreich, und wir wollen mit dabei sein“.

Valere Schramm