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Frauenfreizeit der Baptisten 09

In der letzten Juliwoche trafen sich 25-28 Frauen mit verschiedenem evangelisch freikirchl. Hintergrund –mit 2 Babies und einigen kleinen Kindern in Judenburg in einem freundlich eingerichteten Jungend- und Familiengästehaus, einem ehemaligen Jesuitenkloster an einem schönem Park gelegen in der Oststeiermark.

Tiefgang mit Einfühlungsvermögen

Es war meine allererste Erfahrung mit einer Frauengruppe auf einer Frauenfreizeit und ich war sehr gespannt wie sich diese Woche mit meiner 9 Monate alten Tochter in akuter Fremdel-Phase - und mit Fieber wegen Zahnens, wie sich später herausstellte - gestalten würde. Ich hatte zwar kaum die Möglichkeit zu Gesprächen, und war ohne anwesenden Vater sehr mit der Kleinen beschäftigt, aber summe summaro habe ich diese Zeit als eine der besten geistlichen Erfahrungen seit langem erlebt. Karin Ebert, die eine Praxis für christliche Beratung hat, sprach mit Vollmacht und Einfühlungsvermögen über das Leben in Christus. Grundlage war der Anfang des zweiten Petrusbriefes. „ Mein Wunsch für euch ist, dass ihr Christus immer mehr erkennt…- nicht mit dem Verstand, Wissen haben wir genug, aber dass ihr ihn mit dem Herzen erkennt.“ Karin arbeitete viel mit Bildern, das Kind in den liebevollen Armen des Vaters, an seiner Hand bei ersten Gehversuchen, geschützt in den Armen des Vaters, wenn Angriffe kommen… sie malte uns buchstäblich die unglaubliche Liebe und Gnade des Vaters in Herz. Mit dem Herzen müsst ihr ihn erkennen, dann ergibt sich alles andere.

Gartenarbeit in unserem Lebensgarten

Um mit Hindernissen in unserem Leben umzugehen,arbeiteten wir in einem kleinen angelegten Garten. Jeder Morgen begann mit Gartenarbeit: wo sind die Dornen in meinen Leben, wo ich niemanden an mich ranlasse, wo die Steine – und schon begannen die Ausgrabungsarbeiten, wo falsche Plastikblumen an der Fassade, und so ging es täglich an die Arbeit, und der Erneuerungsprozeß durch Christus begann und der Lebensgarten wurde täglich leerer – denn da musste einiges raus -, die Erde lockerer und fruchtbarer, und der Lebenssame der Ewigkeit wurde gesät. Wir gingen nicht ohne Pflegeanleitung nach Hause – denn wie wir alle wissen: Unkraut wächst nach, Ungeduld stellt sich schnell ein, ständiges Beschäftigt sein lässt die neue Saat schnell überwuchern… Und so stellen wir uns täglich der Herausforderung unseren anvertrauten Garten zu pflegen, immer mehr in der Erkenntnis Christi zu wachsen und ihm immer mehr Raum zu geben. „ Ihn, IHN möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung….“ Das wünsche ich mir mehr als alles andere.

Marita Hallerbach