Deutschunterricht im KaukasusTiflis/Wien – Kinder und junge Erwachsene zwischen zwölf und 23 Jahren haben in den Ferien in Georgien acht Tage lang Deutsch lernen können. Möglich machte dies ein gemeinsames Pilotprojekt der baptistischen Kirche in Georgien und des Kinder- und Jugendwerks der Baptisten in Österreich. Gemeinsames Pilotprojekt der Baptisten in Georgien und in Österreich
Ein solches Sprachcamp in Lagodechi im Osten des Landes war bei einem Besuch von zwei Vertretern der georgischen Baptisten, Bischof Merab Gaphrindashvili und Bischof Ilia Osephashvili, im Frühjahr in Wien vereinbart worden. Vier baptistische Studentinnen der Universität in Wien hatten sich bereit erklärt, dafür in den Ferien als Sprachlehrerinnen zu arbeiten. Die baptistische Kirche in Georgien hat für das ungewöhnliche Projekt die Teilnehmer ausgewählt. 27 interessierte Kinder und junge Erwachsene, die auch in der Schule Deutsch lernen, wurden schließlich eingeladen. Die Reisekosten für die Lehrerinnen hatte der Baptistenbund von Virginia in den USA übernommen, die Kosten für ihren Aufenthalt bestritt die baptistische Kirche in Georgien. Unterstützt wurde Osefashvili bei dem Projekt durch den ökumenischen „Christus- Treff“ in Marburg, der seit vielen Jahren partnerschaftlich mit der baptistischen Kirche in Georgien verbunden ist. Zur baptistischen Kirche in Georgien gehören 72 Gemeinden mit rund 5.000 Mitgliedern, zum Baptistenbund in Österreich 25 Gemeinden mit 1.400 Mitgliedern.
Klaus Rösler |