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Einkehrtag 2010

Auch dieses Jahr trafen sich viele Mitarbeiter in unserem Bund zum Einkehrtag. Am Samstag den 23 Januar versammelten wir uns in den Räumlichkeiten der Grazer Gemeinde zu Frühstück mit Begrüßung. Aus den verschiedensten Gemeinden des Bundes kamen Mitarbeiter des Bundes. Besonders stark vertreten und ebenfalls mit im Fokus des Einkehrtages waren die Mitarbeiter der „Flüchtlings- und Intergrationsarbeit“, dessen Namen sie am Tag zuvor bei einem Zusammentreffen festgelegt haben.

In die Stille

Im Rahmen eines Programms mit Gottesdienstcharakter nahmen wir uns Zeit, im Lobpreis und in der Stille verschiedener Denk und Gebetsräume, einen Moment aus den Geschäftigkeiten des Alltags und der Bundesarbeit herauszutreten. Geleitet hat uns dabei inhaltlich der Psalm 16:

einkehrtag_1_.jpg Ein Lied Davids. Beschütze mich, Gott, denn dir vertraue ich! Du bist mein Herr, mein ganzes Glück! Darum freue ich mich über alle, die nach deinem Willen leben. Auf sie kommt es im Land entscheidend an! Wer sich aber von dem lebendigen Gott abwendet und anderen Göttern nachläuft, der kommt aus dem Kummer nicht mehr heraus. Diesen Göttern will ich kein Opfer bringen und nicht einmal ihre Namen nennen. Du, Herr, bist alles, was ich habe; du gibst mir alles, was ich brauche. In deiner Hand liegt meine Zukunft. Was du mir gibst, ist gut. Was du mir zuteilst, gefällt mir.Ich preise den Herrn, denn er hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen. Tag und Nacht sind meine Gedanken bei ihm. Ich sehe immer auf den Herrn. Er steht mir zur Seite, damit ich nicht falle. Darüber freue ich mich so sehr, dass ich es nicht für mich behalten kann. Bei dir, Herr, bin ich in Sicherheit. Denn du wirst mich nicht dem Tod und der Verwesung überlassen, ich gehöre ja zu dir. Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf.

Wir nahmen uns Zeit zu reflektieren, welche Dinge uns im Alltag gefangen halten, welche Geschenke wir in unserem Leben und unserer Arbeit bekommen haben und was es bedeutet, den Herrn immerzu vor Augen zu haben. Beschlossen wurde die Zeit der Einkehr mit einem gemeinsamen Abendmahl.

Austausch und Gebet

Im Laufe des Nachmittags, nachdem wir uns beim Mittagessen schon über einiges ausgetauscht hatten, hörten wir Neuigkeiten und Gebetsanliegen aus den steirischen Gemeinden, die uns mithinein nahmen in die fortschreitende Arbeit unter Flüchtlingen sowie in das Wachstum der rumänischsprachigen Gemeinden. Für die Anliegen der Gemeinden nahmen wir uns Zeit im gemeinsamen Gebet und hörten danach Neuigkeiten aus dem Bundesbüro und den verschiedenen Arbeitskreisen des Bundes.

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Bericht: Valere Schramm