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Silvesterfreizeit

Etwa 70 Jugendliche und Junggebliebene verbrachten über Silvester eine Woche gemeinsam in SaalbachHinterglemm auf der jährlichen Silversterfreizeit des Kinder- und Jugendwerks. Bei den sportlichen Angeboten gab es neben dem Schifahren und Snowboarden auch ein abwechslungsreiches Outdoorprogramm mit Spaziergängen, Bastelnachmittagen, Eislaufen, Rodeln oder Bogenschießen, und damit für jeden die passende Beschäftigung. Neben dem Sport genossen wir auch die Gemeinschaft beim Essen, bei geistlichen Inputs, Lobpreis innerhalb und außerhalb des Programms, Freizeitangeboten wie Tischtennis und speziellen und lustigen Events wie dem bunten Abend oder dem alljährlichen Nachtspiel.

Die Silvesterfreizeit verlief im Großen und Ganzen wieder sehr gesegnet: kaum gröbere Unfälle, dafür jede Menge Programm.


Um den Jugendlichen eine besondere Zeit zu schenken, geschah natürlich viel hinter den Kulissen. Die älteren Jugendlichen und die berufenen Leiter hatten so im Hintergrund viele Meetings, Gebete, manch Vorbereitung und Planung zu meistern. Technik musste aufgebaut und bedient, Arzneimittel gegen Verkühlung und Prellungen nachgefüllt, Videos geschnitten, Instrumente und Lieder einstudiert, Kunst geschaffen werden.
Auch waren beim Nachtspiel dieses Jahr die schauspielerischen Fähigkeiten einiger Mitarbeiter gefragt, die für die Teilnehmer ein spannendes Live Detektivspiel veranstalteten welches auf Cluedo basierte.
Die Inputs von Yvonne Ortmann und ihrem Mann Christof waren aufbauend und tiefgehend, ergänzt wurde das Programm unter anderem aber auch durch einen Besuch der Familie Strecker samt Informationen und Liveberichten über Mission.

Im Endeffekt sehe ich in der Silvesterfreizeit eine der wichtigsten Früchte unserer Gemeinden. Denn nichts in unserem Leben prägt uns mehr, als jene Erlebnisse, die wir in der Jugend erlebt haben. Und so bleiben manchmal die kleinen Gespräche, die geschlossenen und vertieften Freundschaften, die erlebten Gefühle, das Gefühl von Gemeinschaft, jene Dinge, die uns - manchmal unterbewusst - am längsten begleiten und stützen werden. Ob man geistlich oder sportlich zufrieden gestellt wurde, ist immer eine sehr persönliche Frage. Ob einem die Silvesterfreizeit gefallen hat, mag für manche auch eine Frage von persönlichen Erlebnissen sein. Der größte Schatz jedoch, den man im Leben davonträgt, ist das Bewusstsein, dass man das neue Jahr auch mit Gott einleiten kann.

Nichts im Leben ist wichtiger, definiert uns mehr, als die Beziehungen die wir erleben, ob mit Gott oder den Menschen um uns herum. Die Silvesterfreizeit hat dafür ein angenehmes und abwechslungsreiches, sowie sehr positives Klima bereit gestellt. In dieser Hinsicht heißt es auf jeden Fall: Mission bei weitem erfüllt. Und wir können unsere Gebete dem KJW zuwenden, welcher bereits jetzt die Räder anrollt, weitere Events möglich zu machen, wie das Jesus Camp oder die nächste Silvesterfreizeit. Wer sich berufen fühlt, sollte wissen, dass der Durst der Welt nicht nur nach theoretischen Antworten lechzt, sondern vor allem nach Liebe, und die geistliche Front, als Baptisten in Österreich für unsere nächste Generation derartiges bereit zu stellen, lohnt sich umkämpft zu werden, und der Segen der auf uns zurückfließt, ist eine gewaltige Gotteserfahrung.

Gabor Guzmics